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5 Gründe, warum Netzwerken so wichtig ist in der Selbstständigkeit

Warum Netzwerken so wichtig ist in der Selbstständigkeit

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Wenn du solo-selbstständig bist, kennst du das sicher…

– Du fühlst dich öfters mal einsam beim Arbeiten.

– Dein Umfeld kann deine Sorgen und Herausforderungen oft nicht nachvollziehen.

– Du hast Pläne und Ideen und würdest sie gerne mit anderen teilen, die dir hilfreiches Feedback geben können.

– Du stehst vor einem konkreten Problem und würdest gerne mal schnell die Kollegen fragen – die nicht da sind.

– Du benötigst bei einer Aufgabe Unterstützung, kannst dir aber nicht immer direkt einen persönlichen Coach oder Berater leisten.

– Manchmal fühlst du dich komplett überfordert und brauchst einfach jemanden zum reden, der deine Struggles nachvollziehen kann.

Ich sag’s dir ganz ehrlich…

Ohne mein Netzwerk, das ich mir schon vorab (unbewusst) über Jahre aufgebaut habe, wäre die bisherige Reise der Selbstständigkeit definitiv eine holprigere gewesen.

Die Selbstständigkeit ist natürlich trotzdem eine große Herausforderung – mehr über meine Erfahrungen kannst du im Artikel Rückblick auf ein Jahr Selbstständigkeit nachlesen – aber wenn man sie zusammen mit anderen Leuten geht, fällt sie leichter und macht mehr Spaß.

Tatsächlich ist meine persönliche Meinung: Die Selbstständigkeit steht und fällt mit dem Netzwerken

Das mag etwas überzogen klingen, für mich ist der Austausch mit anderen ein essenzieller Erfolgsfaktor. Niemand kann alles alleine machen und alles mit sich selbst ausmachen – zumindest ist es vielleicht nicht der beste Weg. Mich schockiert es schon fast, wenn mir andere Selbstständige sagen, dass sie sich eigentlich kaum mit anderen austauschen.

Deswegen möchte ich in diesem Beitrag 5 Gründe für’s Netzwerken inkl. meine persönlichen Erfahrungen mit dir teilen:

Warum Netzwerken so wichtig ist in der Selbstständigkeit

Motivation & Inspiration

Oft wissen wir, was wir tun wollen oder tun sollten, aber uns fehlt vielleicht der Antrieb oder die Idee, wie wir es konkret angehen können. Wenn du dich mit anderen darüber austauschst, wie sie bestimmte Dinge angehen, kann dir das helfen, ins Handeln zu kommen. Du merkst vielleicht, dass das doch alles machbar ist und wie andere es geschafft haben. Eine Community kann dich auch motivieren, dein Selbstbewusstsein aufbauen oder dir den fehlenden Tritt in den Hintern geben.

Bei mir ist es oft so, dass ich mir denke „ach, dieses Projekt kann ich zum jetzigen Stand der Selbstständigkeit noch nicht angehen“, „dies und das kann ich nicht gut genug“, „das ist so viel, ich weiß nicht, wo ich anfangen soll“,… und dann sehe ich, wie andere etwas umgesetzt haben oder dass sie etwas einfach machen, obwohl sie auch Zweifel haben. Das motiviert dann auch mich, mein Vorhaben anzugehen. Ich finde im Austauschen mit anderen so viel Inspiration und Motivation.

Oft hat man ja auch das Gefühl, einfach nur so alleine vor sich hinzuarbeiten, da finde ich zum Beispiel auch die Möglichkeit zum Co-Working in verschiedenen Communities super praktisch. Das war übrigens nicht immer so, mittlerweile nutze ich so ein Angebot ganz gerne.

Problemlösung

Wie oft geht es dir so, dass du vor einem Problem stehst und erstmal stundenlang googelst oder YouTube durchforstest? Früher hättest du vielleicht einfach die Kollegen gefragt – bestimmt hatte schon mal jemand ein ähnliches Problem und kennt eine Lösung – aber Kollegen hast du in der Solo-Selbstständigkeit keine mehr.

Mit einem guten Netzwerk hättest du aber zumindest so etwas ähnliches wie Kollegen und könntest erstmal bei ihnen nachfragen, bevor du super viel Zeit mit recherchieren verschwendest oder dich in Facebook-Guppen dumm anmachen lässt für deine Fragen. (Du weißt sicher, wovon ich rede…)

Ich persönlich bin in verschiedenen Memberships, wie z.B. in einer branchenspezifischen, in einer zu Finanzen,… sodass ich meist jeweils eine gute Anlaufstelle für Fragen habe – oder ich wende mich direkt an eine Person aus meinem Netzwerk, von der ich weiß, dass sie mir weiterhelfen könnte.

Das ist übrigens keine einseitige Geschichte, es ist ein Geben und Nehmen. Genauso, wie ich mir Unterstützung suchen, helfe ich gerne anderen weiter.

Gemeinsame Projekte

Es besteht immer die Möglichkeit – ich würde sogar sagen, es ist unvermeidlich – dass man früher oder später passende „Business Buddies“ findest. Vielleicht findet man sogar eine Person, die ein ähnliches Projekt angehen möchte, wie man selbst, und man geht das einfach zusammen an, wenn es auch zwischenmenschlich super passt. Ob es nun die gemeinsame Arbeit an einem Kundenprojekt ist, ein gemeinsamer Onlinekurs, ein Podcast etc.

Bei mir hat es sich jetzt beispielsweise jetzt ergeben, dass ich gemeinsam mit meiner „Kollegin“ Nadin ein Projekt angehe.

Gemeinsam kann man oft mehr erreichen, da man sich gegenseitig unterstützen kann, alles leichter von der Hand geht und 2 Personen ihre Expertise, Erfahrungen und auch ihr jeweiliges Netzwerk einbringen können.

Aufträge

Ein weiterer Grund, warum Netzwerken so wichtig ist – für mich vielleicht sogar der wichtigste Grund – gerade zum Start der Selbstständigkeit: Wenn du dich regelmäßig mit anderen austauschst, kannst du vielleicht dadurch Kunden bzw. Aufträge gewinnen.

Warum? Weil beispielsweise eine Person in deinem Netzwerk genau das benötigt, was du anbietest. Oder jemand hat einen Kunden, den er oder sie aus fachlichen oder zeitlichen Gründen nicht selbst betreuen kann und an dich verweist. Genauso kann es sein, dass du von jemanden, der dich kennt, einfach so an Leute empfohlen wirst, die auf der Suche nach der Dienstleistung oder den Produkten sind, die du anbietest.

Bei mir selbst war es so, dass ich sicher schon so einige Aufträge durch Empfehlungen oder auch durch den Austausch innerhalb von Communities, z.B. Memberships, bekommen habe.

Auch hier gilt: Eine Hand wäscht die andere. Bekomme ich eine Anfrage oder sehe einen Beitrag, wo nach einer bestimmten Dienstleistung oder einem Produkt gesucht wird, das ich nicht selbst anbiete, empfehle ich gerne jemanden weiter oder teile den Beitrag mit der Person, von der ich weiß, dass sie das anbietet.

Emotionale Unterstützung

Dein Launch ist gefloppt, du hast einen schwierigen Kunden, die Steuererklärung bereitet dir Bauchschmerzen, du bist total im Stress,…?

We’ve all been there – aber dein nahes Umfeld vielleicht nicht. Natürlich kannst du dich auch bei Freunden und Familie „ausheulen“, aber das so richtig nachvollziehen oder dir Tipps geben, können sie vermutlich nicht, wenn sie selbst nie selbstständig waren.

Ich tausche mich regelmäßig mit Kollegen und Kolleginnen über unsere aktuellen Herausforderungen aus und wie gut tut es bitte, wenn jemand sagt „ah ja, das kenne ich, super nervig, bei mir war das damals so… ich habe das dann so gemacht…“ usw? Es tut richtig gut und man fühlt sich direkt besser!

Vor allem merkt man „Hey, es geht nicht nur mir so!“ Denn so ist es auch. Ich behaupte mal, dass die meisten Selbstständigen viele ähnliche Erfahrungen durchmachen, positive als auch negative.

Du hast noch kein Netzwerk?

Keine Panik – das passiert nicht von heute auch morgen. Wie gesagt, mein Netzwerk habe ich mir über Jahre aufgebaut, schon bevor ich wusste, dass ich mich mal hauptberuflich selbstständig machen würde und womit – das war natürlich auch ein bisschen Glück bzw. ein Vorteil, dass ich es liebe, mich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Warum Netzwerken so wichtig ist in der Selbstständigkeit, habe ich dann erst später gemerkt.

Wichtig ist nur, DASS du versuchst, dich regelmäßig auszutauschen, denn von alleine baut sich kein Netzwerk auf.

Natürlich geht das super über Social Media, wie z.B. Instagram oder LinkedIn. Ich bevorzuge mittlerweile aber Memberships zu bestimmten Themen, da ich dort sicher sein kann, dass alle Mitglieder sich mit ähnlichen Themen befassen, wir uns daher gut gegenseitig unterstützen können und ich von anderen lernen kann, die weiter sind als ich.

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